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Grusswort der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg

Die interessantesten Regionen der Welt sind die, an denen mehrere Kulturen zusammentreffen, in gegenseitiger Toleranz aufeinander zugehen und Menschen in Harmonie miteinander leben. Die synergetische Multikulturalität einer Gesellschaft ist eine kontrapunktische Situation, in der jede „Stimme“ deutlich und selbstbewusst, in natürlicher Selbstverständlichkeit mit den anderen da zu sein, zum Ausdruck kommt.

Grenzen trennen allein an der Oberfläche, in der Tiefe verbinden sie. Es ist die wichtigste Aufgabe junger Generationen, diese Oberfläche zu überwinden, um sich selbst eine glückliche Zukunft sichern zu können. Diesen Gedanken wollen wir schon in jungen Jahren eine Stimme verleihen. Darum wünsche ich mir, dass das "Pausen-Radio" diese Ideale in seinem Vorhaben bündelt und sie mit Freude, Witz und gute Laune jungen Leuten vermittelt.

Eugen Christ M.A. Geschäftsführer der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg

 

Liebe Schüler des Deutschen Lyzeums,
Liebe Kollegen vom Pausenradio!

Wir haben lange darauf gewartet und uns gefreut, als endlich unser Studio "AMG-Radio" auf Sendung gegangen ist. Es ist wirklich ein bisschen Radio: die Landstraße Arad-Temeswar – auf dessen beiden Seiten zwei der Gebäude unserer Schule stehen – haben wir in der Tat anfangs mit einem Radio-Relais überbrückt, weil dazwischen die Strassenbahnleitung gespannt ist und keine Querleitungen zugelassen waren. Jetzt gibt es dafür endlich eine Standleitung. Aber die Übertragung zu unserem letzten Gebäude in dem die Grundschulklassen untergebracht sind,  werden wir erneut über Funk einrichten müssen. Sie können es also alle merken: unser Pausen-Radio lebt, weil es sich ständig entwickelt und wächst.

So ist auch die Belegschaft gewachsen. Anfangs war die Begeisterung groß, der Andrang ebenso. Dann haben sich besonders die "Mitarbeiter" hervorgetan, welche wirklich ihre zukünftige Karriere in der Medienwelt sehen. Wir sind stolz auf sie, sie werden jeden Tag besser, die Qualität der Sendungen steigt von Monat zu Monat. Schliesslich soll ja das Projekt Pausenradio die Kommunikationsfähigkeit der Schüler auf gut Deutsch fördern, auch wenn einige davon Robert, Mark und Nathalie heissen, andere Béla und Cazimir, wiederum andere Vlad und Teodor oder sonstwie. Die Muttersprache ist weniger wichtig, umso bedeutender ist es, daß sie gutes Deutsch üben und dabei interessante Sendungen entstehen lassen. Die gute Musik, welche uns in den Pausen zu guter Laune verhilft, gibt Salz und Pfeffer dazu.

Allen wünschen wir viel Glück, viel Spaß und vor allem viel Erfolg in ihrer Radio-Tätigkeit. Weiter so...

Michael Szellner,
Schulleiter

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